Schnüffelstoffe

Schnüffelstoff-Konsum

Als Schnüffelstoffe werden Substanzen bezeichnet, die leicht flüchtige Dämpfe abgeben, wie Farben, Kleber, Verdünner, Benzin und Äther. Diese Dämpfe können eingeatmet werden. Schnüffelstoffe sind überall leicht greifbar und billig zu erwerben.

WIRKUNG

  • gehobene Stimmung
  • kurzer, intensiver Rauschzustand
  • Gefühl, abgelöst oder „abgehoben” zu sein
  • Sinnestäuschungen
  • (psychische und körperliche) Schmerzunempfindlichkeit

RISIKEN

  • Übelkeit
  • Unterversorgung des Gehirns mit Sauerstoff
  • Schädigung innerer Organe (Leber und Atemwege)

Schnüffeln ist vor allem bei jüngeren Jugendlichen „in”. 11% der 16-jährigen LiechtensteinerInnen haben zumindest einmal im Leben Schnüffelstoffe abundiert, 3% von ihnen im letzten Monat. Die meisten hören mit dem Schnüffeln schnell wieder auf und tragen daher keine Dauerschäden davon. Da die richtige Dosierung kritisch ist, sollten die Risiken dieser Stoffe allerdings keinesfalls unterschätzt werden: Überdosierung kann zu einer Sauerstoff- Unterversorgung des Gehirns und sogar zum Tod führen!